Schiffe, Häfen und Meere...das sind zentrale Motive in der deutschen Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ob
Max Beckmann,
Emil Nolde,
Lyonel Feininger oder
Caspar David Friedrich, kaum ein bedeutender Maler konnte sich ihrem Reiz entziehen.
Mit über 60 Gemälden eröffnet heute die
Hamburger Kunsthalle die Ausstellung "
Seestücke", in der sie einen repräsentativen Überblick zur Geschichte des Seestücks in der deutschen Malerei vom frühen 19. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg bietet.

Caspar David Friedrich (1774 - 1840), Auf dem Segler, um 1818, Öl auf Leinwand, Eremitage St. Petersburg
Die Hamburger Kunsthalle besitzt selbst wertvolle Bestände maritimer Malerei: Caspar David Friedrichs "Das Eismeer", Johan Christian Dahls "Schiffbruch an der norwegischen Küste" oder Emil Noldes "Schlepper auf der Elbe". Diese Werke werden durch zahlreiche Leihgaben aus dem In- und Ausland ergänzt, darunter auch die
Eremitage in St.Petersburg oder das
Thorvaldsen Museum in Kopenhagen.
Die Ausstellung "Seestücke. Von Caspar David Friedrich bis Emil Nolde" dauert bis zum 11. September 2005
Die Ausstellung selbst wird begleitet von einem hochinteressanten
Rahmenprogramm mit Themen wie "Butter bei die Fische", "
Magie des Meeres" oder "
Wasserfarben".
Zum Besuch der "
Queen Mary 2" in Hamburg am 01. August veranstaltet die Kunsthalle eine Sonderöffnung im Rahmen von "Seestücke"...
gesagt...