Aufklärung, Schutz, Solidarität. Seit 1988 erinnert der jährliche Welt-AIDS-Tag an den weltweiten Kampf gegen die Immunschwächekrankheit.
Weltweit sind mehr als 30 Millionen Menschen infiziert. Die meisten leben in Entwicklungsländern. In einigen afrikanischen Staaten ist die durchschnittliche Lebenserwartung auf 40 Jahre gesunken.
Nach wie vor gibt es für Frauen in Entwicklungsländern ein erhöhtes Infektionsrisiko. 60 Prozent aller Infizierten in Afrika sind weiblich und drei Viertel der 15-24 jährigen, die mit dem Virus leben, weiblich.
Geschätzte 1,9 Millionen Kinder benötigen heute Medikamente gegen HIV und AIDS, aber nur 200.000 bekommen diese lebensnotwendigen Medikamente. Dies wird dazu führen, dass mehr als die Hälfte von ihnen vor Erreichen ihres zweiten Lebensjahres stirbt.
"In wohlhabenden Ländern kann die Mutter-Kind-Übertragung des HI-Virus durch die Kombination von Kaiserschnitt und medikamentöser Therapie erfolgreich verhindert werden, so dass es nur wenige infizierte Kinder gibt. Deshalb ist HIV/Aids bei Kindern vor allem ein Problem ärmerer Länder. Dies führt dazu, dass es für die Pharma-Unternehmen kaum einen finanziellen Anreiz gibt, spezielle Produkte zur Diagnose und Behandlung von Kindern zu entwickeln. Kindgerechte Versionen antiretroviraler Medikamente kommen viel später auf den Markt als Erwachsenen-Präparate und sind oft teurer als diese." (aus der Pressemitteilung Ärzte ohne Grenzen zum Welt-AIDS-Tag)
Auch 25 Jahre nach Entdeckung des HI-Virus gibt es nach wie vor keinen Anlass zur Entwarnung!
Seite zum Welt-AIDS-Tag
UNAIDS
Deutsche AIDS-Stiftung
Gib AIDS keine Chance
Ärzte ohne Grenzen
Welt-AIDS-Tag (google)
Das Thema AIDS hier im weblog
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