Susanne Schapowalow, geboren 1922 in Berlin, arbeitete seit Mitte der 40er Jahre als Fotografin für Zeitungen und Magazine wie
Kristall,
Stern,
Der Spiegel oder
GEO. Schwerpunkte ihrer Arbeit waren Jazz, Architektur und Neue Musik.
Ihre Bilder geben einen faszinierenden Einblick in die Zeit, als Rock n´Roll noch Jazz hiess und ein Lebensgefühl war. Mit einer Nähe zu den Künstlern, die heute undenkbar ist, zeigen ihre Portraitaufnahmen Jazzgrössen wie
Louis Armstrong, Ella Fitzgerald, Nina Simone, Miles Davis oder
Quincy Jones, dessen Band sie zwei Monate auf Tournee begleitete.

© Susanne Schapowalow, Louis Armstrong
Sie fotografierte
Fred Bunge, einen bekannten deutschen Jazztrompeter in den Ruinen des zerbombten Hamburg und zeigt eine Nachkriegszeit, geprägt vom Willen nach Leben und Aufbruch. Weit ab von den Inszenierungen der heutigen Zeit.
Die Ausstellung zeigt auch Portraits von Menschen der Zeitgeschichte wie
Ernst Rowohlt, Albert Schweitzer, Marlene Dietrich oder
Orson Welles.
Bilder von
Susanne Schapowalow sind noch bis zum 28. Februar in der Berliner Galerie
Camera Work zu sehen.
"
Das Auge des Jazz" (einestages.spiegel.de)
"
Ich wurde im Gepäcknetz geschmuggelt", Interview mit Susanne Schapowalow (morgenpost.de)
gesagt...