Anlässlich der 3. Triennale der Photographie zeigt der Hamburger Fotograf Volker Hinz in der Ausstellung "24 Hours 7 Days" rund 200 Fotografien aus der Zeit von 1974 bis heute. Hinz blickt auf eine fast 30-jährige Tätigkeit für den "Stern" zurück.
"Acht Jahre, von 1978 bis 1986 war Volker Hinz für den stern in New York, wo er neben dem Tagesgeschäft ein Interesse am Club- und Nachtleben des Big Apple entwickelte. Teile seiner inzwischen weltberühmten Bilder aus dem AREA, damals New Yorks verrücktester Szene-Club: sein Blitz erleuchtete ein Zeitphänomen ausschweifender Lebenslust: Das ist Autorenfotografie at its best .
Zu sehen sind last but not least viele seiner schwarz-weiß Porträts von Politikern und internationalen Persönlichkeiten, sowie Celebrities aus Literatur und Film und Musik, die zum Who is Who der internationalen Magazinwelt gehören. Sein fotografischer Schwerpunkt liegt in jedem Falle auf dem Bild des Menschen in all seinen Facetten.
Voll sind seine Bilder, hat der Kunstsammler Wilhelm Schürmann einmal gesagt. Und in der Tat, Volker Hinz geht immer ganz nah ran, erfasst im Bruchteil einer Sekunde alle Details einer Situation, sieht Zusammenhänge und bindet Vordergrund und Hintergrund zu einem Bild auf der Fläche zusammen. Er ist im besten Sinne des Wortes ein Geschichtenerzähler.
Tom Jacobi, stern Art-Director: Fotografen wie Volker Hinz gibt es selten. Sein fotografisches Interesse an Menschen schließt niemanden aus, seine Leidenschaft ist unerschöpflich, wenn er ein Thema für erzählenswert betrachtet. Er ist ein Universaltalent, mit Kraft und Seele und einem großem Herzen. Es gibt kein Genre, welches Volker Hinz nicht schon fotografiert hätte - und das oft auch noch besser als die spezialisierten Kollegen." (Stern)
Ich habe mir die Bilder heute angeschaut und war besonders beeindruckt von den s/w Portraits, nicht zuletzt von der Vertrautheit, die man auf den Bildern zu spüren meint. Auch die Perspektiven sind oft ungewöhnlich, aber immer bleibt der Mensch im Mittelpunkt. Absolut sehenswert, wie ich finde. Schön auch, wenn, wie heute, der Fotograf selbst anwesend ist...
Volker Hinz: Bilder des Menschen in all seinen Facetten (stern.de)
Altonaer Museum
Info zur Ausstellung: 24 hours 7 days. Fotografien 1974-2004 (a Vela)



STERN eben
Aber wenn ich mir die Portraits von z.B. Willy Brandt anschaue oder auch P.Ustinov, um nur zwei zu nennen, kann ich für mich da nichts "stern-typisches" erkennen...
Mir haben auch die teilweise ungewohnten Perspektiven gefallen.
Aber sicher ist das auch alles Geschmackssache...
Liebe Grüss, kho