Schnurrbart, Melone, Spazierstock, Bollerhose und übergrosse Schuhe. Mit seinem watschelnden Gang wurde Charles alias "Charlie" Chaplin (1889-1977) zu einer unverwechselbaren Ikone des 20 Jahrhunderts.

(C. Chaplin "The Kid", 1921)
Dem Menschen, Mythos und Filmemacher Chaplin ist jetzt eine grosse Ausstellung im Hamburger
Haus der Photographie gewidmet.
Exclusiv in Hamburg werden rund 250 Photogaphien aus bisher unveröffentlichtem Familienbesitz gezeigt, darunter Chaplins eigene Storyboards, Plakate, Filme und künstlerische Huldigungen an den Star-Komiker. So eine Collage von Fernand Léger, die eine heftig für Chaplin entflammte Mona Lisa darstellt.
Der Photographie kommt im Werk von Charlie Chaplin eine zentrale Rolle zu. Die Figur des "Tramp" etwa enstand aus dem Dialog mit diesem Medium. Die Ausstellung zeichnet darüber hinaus das "Universum Chaplin" nach, mit obsessionellen Themen wie Verfolgungsjagden, der List des sozial Schwachen und dem Kampf mit Sprache und Tonfilm.
Leihgaben aus dem im Haus der Photographie bewahrten "Spiegel"-Archiv ergänzen die Schau, die vor Augen führt, dass der Zauber der Komik Charlie Chaplin auch heute noch das Herz wärmt.
Das kommunale Kino "
Metropolis" begleitet die Ausstellung durch eine Chaplin-Filmretrospektive.
chaplin in picture: mensch, mythos, filmemacher
Haus der Photographie/Deichtorhallen, Hamburg
03. Februar-28. Mai 2006
Di-So, 11-18 Uhr
gesagt...