"Vor allem die Jüngeren werden staunen, wieviel im Hafen los war.." so Dr. Carsten Prange, der Kurator der Ausstellung "Faszination Hamburger Hafen", die derzeit im Museum für Hamburgische Geschichte gezeigt wird.
Kern der Ausstellung sind Bilder des Hamburger Fotografen Walter Lüden (1914-96), der in den 50er Jahren im Hamburger Hafen bekannt war wie der sprichwörtliche "bunte Hund". Mit seiner Leica hat er es geschafft, das ganz Alltägliche der Hafenarbeit einzufangen. Den Titel für die Ausstellung gab das Buch "Faszination Hamburger Hafen", erschienen 2004 in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt.
Lüden´s schwarz-weiss Studien dokumentieren, wie sich der Hamburger Hafen nach dem Krieg zu einem kommerziellen Knotenpunkt entwickelte.
Der Stückgutumschlag, der damals rasch an Bedeutung gewann, der Weitertransport der Waren mit der Hafenbahn, mit dem LKW. Hafenarbeiter, die durch den alten Elbtunnel zur Schicht nach Steinwerder eilten, Getreideheber, die Korn aus Schiffsbäuchen saugen. Keine prachtvollen Kreuzfahrtschiffe, sondern arbeitende Menschen und Maschinen stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Walter Lüden.Die Bilder, vom Deutschen Museum für Schiffahrt in Bremerhaven zur Verfügung gestellt, werden in der Ausstellung durch Modelle und Filme ergänzt. So ist ein Nachbau des Kaiser-Wilhelm Hafens zu sehen, wo im Krieg zerstörte Lagerschuppen bereits 1948 neu errichtet wurden. Ebenso sind typische Hafen- und Umschlaggerätschaften jener Zeit zu sehen, wie etwa das Schreibportal eines Tallymanns.
Faszination Hamburger Hafen.
Walter Lüden -Fotografien aus den 50er Jahren
Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall vom 16.09.05-08.01.06
in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
Di-Sa 10.00 bis 17.00 Uhr und So 10.00 bis 18.00 Uhr
Das Buch "Faszination Hamburger Hafen" (amazon)
Die im Beitrag verwendeten Fotos stammen von Werner Lüden (Dt. Schiffahrtsmuseum Bremerhaven)




"Immer wieder richtete Cartier-Bresson seine Kamera so aus, daß natürliche Gegebenheiten seinen schwarz-weißen Bildern Struktur verliehen: Architekturelemente wie Treppen, Bögen, Balken und Fassaden, Naturphänomene wie Berge, Bäume und Wolken. Auch die Menschen gehen als Porträtierte stets ein in die große Geometrie dieses Fotografen, der als Kunststudent vom Spätkubisten André Lhote lernte.
Faas berichtet von den Brennpunkten der Weltgeschichte, vor allem fotografierte er in Vietnam. Von 1963 bis 1974 leitete er die Fotoredaktion der AP in Saigon und berichtete praktisch über die gesamte Dauer des Krieges aus Vietnam, immer auch in der Rolle eines Fotografen, der nichts beschönigen will.







gesagt...