The Best of Photojournalism 2005
The contest designed by photojournalists für photojournalists.
Newspaper Photographer of the Year
A newspaper portfolio of no more than 40 images.
National Press Photographers Associattion
Fotografie
Henri Cartier-Bresson...
Donnerstag, 15. September 2005
Henri Cartier-Bresson, Mitbegründer der Fotoagentur Magnum, dokumentierte als Bildreporter die Ereignisse seiner Zeit, sowohl in künstlerisch-ästhetischer als auch in politisch-moralischer Sicht.
Er kann ohne Übertreibung als einer der ganz grossen Fotografen unserer Zeit bezeichnet werden.
Auch auf seinen Reisen, etwa nach Indien, China und Japan, behielt er seine Haltung bei: das Warten auf den perfekten Moment, in dem das vorgedachte Bild zur Wirklichkeit wird.

(H.Cartier-Bresson, 1932)
"Ich mag es, wenn meine Bilder klar sind, oder besser zugespitzt", erklärte Cartier-Bresson. Und der Franzose besass einen besonderen Blick für den richtigen Augenblick, die perfekte Perspektive.
"Immer wieder richtete Cartier-Bresson seine Kamera so aus, daß natürliche Gegebenheiten seinen schwarz-weißen Bildern Struktur verliehen: Architekturelemente wie Treppen, Bögen, Balken und Fassaden, Naturphänomene wie Berge, Bäume und Wolken. Auch die Menschen gehen als Porträtierte stets ein in die große Geometrie dieses Fotografen, der als Kunststudent vom Spätkubisten André Lhote lernte.
Dabei weist alles im Bild auf die Menschen hin, die Cartier-Bresson möglichst unauffällig durch sein Objektiv beobachtete. Alle Bildteile dienen dazu, die Porträtierten in den Mittelpunkt zu rücken, der selten der tatsächliche Bildmittelpunkt ist. Ein Friseur in Rom blickt durch das Fenster seines Ladens, teilt sich den Auftritt mit vier Damenköpfen, die Werbung für seine Kunst machen, und gerät so, obwohl am Rande der Szene, selbst in den Fokus." (Welt am Sonntag)
Der Leica-Künstler und Foto-Journalist starb am 3. August 2004 kurz vor seinem 96. Geburtstag.
Die Hamburger Monika Mohr Galerie zeigt vom 13. September bis zum 09. November 31 Fotografien von Henri Cartier-Bresson.
Links:
Retrospektive Henri Cartier-Bresson (magnumphoto)
Decisive moments - H. Cartier-Bresson
Fondation Henri Cartier-Bresson
Henri Cartier-Bresson (wikipedia)
Mehr zu Henri Cartier-Bresson hier im blog
Er kann ohne Übertreibung als einer der ganz grossen Fotografen unserer Zeit bezeichnet werden.
Auch auf seinen Reisen, etwa nach Indien, China und Japan, behielt er seine Haltung bei: das Warten auf den perfekten Moment, in dem das vorgedachte Bild zur Wirklichkeit wird.

(H.Cartier-Bresson, 1932)
"Ich mag es, wenn meine Bilder klar sind, oder besser zugespitzt", erklärte Cartier-Bresson. Und der Franzose besass einen besonderen Blick für den richtigen Augenblick, die perfekte Perspektive.
"Immer wieder richtete Cartier-Bresson seine Kamera so aus, daß natürliche Gegebenheiten seinen schwarz-weißen Bildern Struktur verliehen: Architekturelemente wie Treppen, Bögen, Balken und Fassaden, Naturphänomene wie Berge, Bäume und Wolken. Auch die Menschen gehen als Porträtierte stets ein in die große Geometrie dieses Fotografen, der als Kunststudent vom Spätkubisten André Lhote lernte.Dabei weist alles im Bild auf die Menschen hin, die Cartier-Bresson möglichst unauffällig durch sein Objektiv beobachtete. Alle Bildteile dienen dazu, die Porträtierten in den Mittelpunkt zu rücken, der selten der tatsächliche Bildmittelpunkt ist. Ein Friseur in Rom blickt durch das Fenster seines Ladens, teilt sich den Auftritt mit vier Damenköpfen, die Werbung für seine Kunst machen, und gerät so, obwohl am Rande der Szene, selbst in den Fokus." (Welt am Sonntag)
Der Leica-Künstler und Foto-Journalist starb am 3. August 2004 kurz vor seinem 96. Geburtstag.
Die Hamburger Monika Mohr Galerie zeigt vom 13. September bis zum 09. November 31 Fotografien von Henri Cartier-Bresson.
Links:
Retrospektive Henri Cartier-Bresson (magnumphoto)
Decisive moments - H. Cartier-Bresson
Fondation Henri Cartier-Bresson
Henri Cartier-Bresson (wikipedia)
"Ein gutes Foto ist ein Foto,
auf das man länger als eine Sekunde schaut"
(H.Cartier-Bresson)
Mehr zu Henri Cartier-Bresson hier im blog
Helmut Newton - Sex and Landscapes...
Dienstag, 6. September 2005
Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung zeigt vom 1. September – 1. November 2005 die Ausstellung "Helmut Newton – Sex and Landscapes".
"Das Konzept geht auf die Initiative von Simon de Pury zurück. 2001 stellte er in seiner neu eröffneten Züricher Galerie erstmals Newtons Landschaftsbilder dessen freizügigen Aktfotografien gegenüber, die bislang nicht präsentiert worden sind.
Die Ausstellung in München umfasst mehr als 80 Fotografien, die jüngsten stammen aus dem Jahr 2002, die ältesten aus den 1970er Jahren. Im Mittelpunkt stehen zwei Aspekte von Newtons Schaffen: Akt und Landschaft in Schwarz-Weiß und Farbe. Die großformatigen Aufnahmen sind an vielen Orten in Europa und Amerika, mit und auch ohne Auftrag, entstanden..." (Aus dem Begleittext zur Ausstellung)
Info zu Ausstellung (Hypo-Kunsthalle)
Das Buch zur Ausstellung (taschen books)
Verwandte Links:
Helmut Newton (hier im blog)
Horst Faas...
Der 1933 in Berlin geborene Horst Faas gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des modernen Fotojournalismus. 1951 begann seine Karriere in Frankfurt als Fotograf für die Bildagentur Keystone. Wenig später wechselte er zu amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press (AP).
Faas berichtet von den Brennpunkten der Weltgeschichte, vor allem fotografierte er in Vietnam. Von 1963 bis 1974 leitete er die Fotoredaktion der AP in Saigon und berichtete praktisch über die gesamte Dauer des Krieges aus Vietnam, immer auch in der Rolle eines Fotografen, der nichts beschönigen will.
Bis 2003 war Horst Faas Bildredakteur für »Europe, Africa and the Middle East« bei AP in London. In den folgenden Jahren widmete er sich verstärkt dem Schicksal von in Vietnam verschollenen Kollegen.
Bis zum 11.November ist in Hannover die Ausstellung "Visible War" zu sehen, die nicht nur aus Vintage-Fotografien Horst Faas´ besteht, sondern auch aus Dokumenten und Objekten, die erstmalig zusammen die Welt des Fotojournalismus während des Vietnamkrieges präsentieren.
Horst Faas wurde zweimal mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet: 1965 für seine Berichterstattung aus Vietnam und 1972 zusammen mit Michael Laurent, für die Bilder eines Massakers in Dakar. 1965 und 1998 wurde er mit dem Robert Capa Award ausgezeichnet.
Faas hat sich auch immer mit den besonderen Risiken seines Berufs beschäftigt. Zu diesem Thema veröffentlichte er das Buch „Lost over Laos“. Zusammen mit Tim Page gestaltete er 1996 den Bildband „Requiem“, der an die in Indochina ums Leben gekommenen Fotoreporter erinnert.
Am 01. Oktober 2005 erhält Horst Faas den Dr.-Erich-Salomon-Preis 2005 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Die DGPh würdigt damit Faas außerordentliches Lebenswerk als Photoreporter und Bildredakteur sowie sein soziales Engagement.
Auch heute ist Horst Faas noch aktiv. Er reist oft nach Vietnam und leitet Workshops für vietnamesische Fotojournalisten. Horst Faas lebt in London.

Bücher:
Horst Faas, Tim Page (Hrsg.):
Requiem: By the Photographers Who Died in Vietnam and Indochina
ISBN: 0224050583
Euro 65,50
Verlag: Jonathan Cape
Dezember 1997
Horst Faas, Richard Pyle:
Lost Over Laos
A True Story of Tragedy, Mystery, and Friendship
ISBN: 0306811960
Da Capo Publishers
Mai 2003
Links:
Horst Faas: "Visible War" (fotografie-forum)
Horst Faas (wikipedia)
"Kriegsbild(n)er" (3sat.de)
Horst Faas: "visible War" (digitaljournalist.org)
"Requiem Exhibit Travels to Vietnam" by Horst Faas (The digital journalist)
(Die im Artikel verwendeten Bilder stammen von Horst Faas)
Faas berichtet von den Brennpunkten der Weltgeschichte, vor allem fotografierte er in Vietnam. Von 1963 bis 1974 leitete er die Fotoredaktion der AP in Saigon und berichtete praktisch über die gesamte Dauer des Krieges aus Vietnam, immer auch in der Rolle eines Fotografen, der nichts beschönigen will.Bis 2003 war Horst Faas Bildredakteur für »Europe, Africa and the Middle East« bei AP in London. In den folgenden Jahren widmete er sich verstärkt dem Schicksal von in Vietnam verschollenen Kollegen.
Bis zum 11.November ist in Hannover die Ausstellung "Visible War" zu sehen, die nicht nur aus Vintage-Fotografien Horst Faas´ besteht, sondern auch aus Dokumenten und Objekten, die erstmalig zusammen die Welt des Fotojournalismus während des Vietnamkrieges präsentieren.
Horst Faas wurde zweimal mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet: 1965 für seine Berichterstattung aus Vietnam und 1972 zusammen mit Michael Laurent, für die Bilder eines Massakers in Dakar. 1965 und 1998 wurde er mit dem Robert Capa Award ausgezeichnet.
Faas hat sich auch immer mit den besonderen Risiken seines Berufs beschäftigt. Zu diesem Thema veröffentlichte er das Buch „Lost over Laos“. Zusammen mit Tim Page gestaltete er 1996 den Bildband „Requiem“, der an die in Indochina ums Leben gekommenen Fotoreporter erinnert.
Am 01. Oktober 2005 erhält Horst Faas den Dr.-Erich-Salomon-Preis 2005 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Die DGPh würdigt damit Faas außerordentliches Lebenswerk als Photoreporter und Bildredakteur sowie sein soziales Engagement.
Auch heute ist Horst Faas noch aktiv. Er reist oft nach Vietnam und leitet Workshops für vietnamesische Fotojournalisten. Horst Faas lebt in London.

Bücher:
Horst Faas, Tim Page (Hrsg.):
Requiem: By the Photographers Who Died in Vietnam and Indochina
ISBN: 0224050583
Euro 65,50
Verlag: Jonathan Cape
Dezember 1997
Horst Faas, Richard Pyle:
Lost Over Laos
A True Story of Tragedy, Mystery, and Friendship
ISBN: 0306811960
Da Capo Publishers
Mai 2003
Links:
Horst Faas: "Visible War" (fotografie-forum)
Horst Faas (wikipedia)
"Kriegsbild(n)er" (3sat.de)
Horst Faas: "visible War" (digitaljournalist.org)
"Requiem Exhibit Travels to Vietnam" by Horst Faas (The digital journalist)
(Die im Artikel verwendeten Bilder stammen von Horst Faas)
Nightphotography...
3 schöne Seiten zum Thema Nachtaufnahmen:

Nighthawks

The Nocturne Gallery

Central Artery Project by Christian Waeber

Nighthawks

The Nocturne Gallery

Central Artery Project by Christian Waeber
Deep sea images...

Deep sea images library
"Deep Sea Images is a leading photo stock agency of Natural History images featuring the work of many award winning nature, landscape and marine photographers
The library specializes in underwater, marine life, nature and travel related topics, with a library of more than 20,000 images taken by our photographers from around the world, including some of the most remote parts of the globe."
Verwandte Themen hier im blog: Andrej Belic - undersea photography
Infos und Links zur Unterwasser-Fotografie (wikipedia)
Audrey Hepburn...

That Face - a timeline of Audrey Hepburn´s career
"There was something in her smile, in her eyes, in her timeless and natural elegance..."
Audrey Hepburn (wikipedia)
AudreyHepburn.com
mindrider...
EIN Thema
ZWEI Photos von
ZWEI Hobby-Photografen.
ZWEI Ansichten
zu EINEM Thema.
Das ist die Idee von mindrider...
ZWEI Photos von
ZWEI Hobby-Photografen.
ZWEI Ansichten
zu EINEM Thema.
Das ist die Idee von mindrider...
Respekt...
Ein unabhängiges Forum für Fotografie jenseits einzelner Genres und etablierten Institutionen zu bilden, das ist die Idee von klubfoto.
2001 in Hamburg gegründet, gehören der Vereinigung mittlerweile mehr als 60 Fotografen an.
Einmal im Jahr lädt klubfoto Fotografen ein, ein neues Thema zu bearbeiten. Sie wählt die Teilnehmer aus, um ein möglichst breites Spektrum verschiedener Bildauffassungen zu erreichen. Dabei kommen die Fotografen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Fotografie wie Mode, Werbung, Journalismus und Kunst.
Im Rahmen der 3. Triennale der Photographie in Hamburg veranstaltet klubfoto die Themenausstellung "Respekt".

Heute hatte ich die Möglichkeit, an einer Führung durch die Ausstellung teilzunehmen. Anwesend waren u.a. die Fotografen Martin Luther (einer der Mitbegründer von klubfoto), Markus Dominitzki, Axel Martens, Stefan Thurmann, Simoje Thürnau, Jonas von der Hude und Volker Wenzlawski, die neben einer kurzen Vorstellung ihrer Bilder auch für Fragen/Diskussionen zur Verfügung standen.
Veranstaltungen wie diese zeigen einmal mehr. was den grossen Reiz der Fotografie ausmacht. Und machen zudem deutlich, wie unterschiedlich man ein Thema sehen und interpretieren kann.
"Respekt", die Bilder der Ausstellung bei klubfoto
Auf der Seite findet man auch die Bilder der Ausstellungen zu den Themen "Nachts", "Klischee", "Weihnachten" und "Neulich"
2001 in Hamburg gegründet, gehören der Vereinigung mittlerweile mehr als 60 Fotografen an.
Einmal im Jahr lädt klubfoto Fotografen ein, ein neues Thema zu bearbeiten. Sie wählt die Teilnehmer aus, um ein möglichst breites Spektrum verschiedener Bildauffassungen zu erreichen. Dabei kommen die Fotografen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Fotografie wie Mode, Werbung, Journalismus und Kunst.
Im Rahmen der 3. Triennale der Photographie in Hamburg veranstaltet klubfoto die Themenausstellung "Respekt".

Heute hatte ich die Möglichkeit, an einer Führung durch die Ausstellung teilzunehmen. Anwesend waren u.a. die Fotografen Martin Luther (einer der Mitbegründer von klubfoto), Markus Dominitzki, Axel Martens, Stefan Thurmann, Simoje Thürnau, Jonas von der Hude und Volker Wenzlawski, die neben einer kurzen Vorstellung ihrer Bilder auch für Fragen/Diskussionen zur Verfügung standen.
Veranstaltungen wie diese zeigen einmal mehr. was den grossen Reiz der Fotografie ausmacht. Und machen zudem deutlich, wie unterschiedlich man ein Thema sehen und interpretieren kann.
"Respekt", die Bilder der Ausstellung bei klubfoto
Auf der Seite findet man auch die Bilder der Ausstellungen zu den Themen "Nachts", "Klischee", "Weihnachten" und "Neulich"



gesagt...