
(Foto: Jane Murray)
Mit "Officium" und "Mmemosyne" schufen Jan Garbarek und das Hillard Ensemble Werke, die sowohl die Jazz-, Klassik- und Popcharts eroberten. Ihre Platten und Konzerte wurden zu Kultereignissen, die die Zuhörer von Europa über Amerika bis nach Fernost anrührten und begeisterten.
Die Musikkritiker beschrieben sie als völlig neuartiges Musikerlebnis, irgendwo zwischen Jazz und Klassik, dem Altertum und der Neuzeit, dem Heiligen und dem Profanen. Der Anfang aller Musik ist Gesang, und das spürt man bei Jan Garbarek, wenn sich sein Saxophon in die Stimmen des Hillard Ensembles einspielt.
Vor einigen Jahren konnte ich das Konzert in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis miterleben. Jan Garbareks Saxophon, die Stimmen des Hillard Ensembles und die Akkustik dieser Kirche machten es zu einem unvergesslichen Klangerlebnis.
Heute abend geben Jan Garbarek und das Hillard Ensemble wieder ein Konzert im Michel! Ich bin sehr gespannt...
[Update, 26.10.05]
Dieses Konzert war im wahrsten Sinne des Wortes ein Klangerlebnis der besonderen Art! Die wunderbaren Stimmen des Hillard Ensembles, untermalt von Jan Garbarek. Ich möchte eigentlich niemanden hervorheben, aber David James als Countertenor ist in meinen Augen schon einzigartig!
Das Ganze war wie eine eineinhalbstündige Meditation! Das haben die Zuhörer im vollbesetzten Michel auch so empfunden und genossen. Schade nur, dass auch solche Konzerte irgendwann zu Ende gehen...



gesagt...