Die Aktion "Lebendiges Deutsch" unter dem Dach der "Stiftung deutsche Sprache" möchte nach eigenen Worten versuchen, "unbefangenes Vertrauen in die Muttersprache" zu gewinnen.
Nun ist sicher unbestritten, dass eine gewisse "Anglomanie" in die deutsche Sprache Einzug gehalten hat. Auf der anderen Seite gibt es bestimmte Begriffe, die kaum übersetzbar scheinen.
So führt der Wunsch nach "eingedeutschten" Begriffen zu für mein Empfinden eher irritierenden Wortgebilden. Ich käme zum Beispiel nicht wirklich darauf, einen Laptop nun plötzlich "Klapprechner" zu nennen. Und zum Airbag würde ich auch nur mit Widerwillen "Prallkissen" sagen. Beide Vorschläge stammen übrigens von der Aktion "Lebendiges Deutsch"...
Bis zum 18. Mai sucht die Aktion nun den deutschen Begriff für "Brainstorming". Man darf gespannt sein. Vorschläge können hier eingesendet werden.
Btw. würde ich dringend empfehlen, bevor wir uns neue deutsche Begriffe schaffen, erst mal die unsägliche Rechtschreibreform als Voraussetzung für eine Identifikation mit der Sprache zu reformieren!
Denn "Delfin", "Portmonee" oder "Stängel", um nur mal ein paar Beispiele zu nennen, schmerzen mich mehr als Airbag oder Brainstorming...
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